|
30.07.2026
09:00 Uhr
|
Framework macht beim Laptop 13 Pro einiges neu und bewirbt es als Alternative zum MacBook Pro. Wir haben das Notebook mit vorinstalliertem Ubuntu getestet.

Neues Gehäuse, neues Display, neues Touchpad: Framework macht beim Laptop 13 Pro vieles neu, bleibt sich dabei aber treu. Es ist bereits die siebte Variante des modularen Laptop 13. Obwohl der kleine Notebookhersteller dessen Gehäuse grundlegend überarbeitet hat, bleibt auch das Pro-Modell nahezu komplett kompatibel mit seinen Vorgängern. Im Laptop 13 Pro steckt wahlweise ein Prozessor aus Intels Core Ultra Series 3 oder ein AMD Ryzen AI 300, wobei Framework den Fokus auf die Intel-Variante legt. Die Pro-Modelle richten sich an Entwickler und Power-User. Framework selbst zieht den Vergleich zum MacBook Pro und will ein leistungsstarkes Notebook anbieten, das aber im Unterschied zum Apple-Gerät einfach aufzurüsten und zu reparieren ist.
Der Laptop 13 Pro ist die erste Framework-Konfiguration, die der Hersteller ab Werk auf Wunsch mit Linux ausliefert: Bei den Intel-Varianten installiert Framework dann Ubuntu vor. Vorher gab es lediglich die Option, beim Kauf auf Windows zu verzichten. Doch verbaute Framework schon vorher Linux-freundliche Komponenten und stellte für diverse Distributionen verständliche Anleitungen bereit. Am nachhaltigen, modularen Konzept hält Framework fest: Akku, Display, Mainboard, RAM, SSD, Tastatur, Touchpad, Lautsprecher, Gehäuseteile und Anschlüsse lassen sich tauschen; neue Komponenten sogar in ältere Geräte einbauen.
Wir haben ein Ubuntu-Modell als Testgerät erhalten, genauer gesagt ein Laptop 13 Pro „Pre-Built“ mit Intel Core Ultra X7 358H, 32 GByte LPDDR5X-RAM und 1-TByte-SSD in Schwarz mit vorinstalliertem Ubuntu 24.04.4 LTS. Wie gut die Hardware mit dem aufgespielten Ubuntu harmoniert, haben wir uns angeschaut. Aber auch wer sich nicht für das freie Betriebssystem erwärmt, erfährt, welchen Eindruck die neue Hardware bei uns hinterlässt.